Donnerstag, 2. Mai 2013

Tagebuch einer Närrin: Skandalöses und Skuriles


Liebe LeserInnen,

auf der Webseite  von Dieter Wunderlich ist eine Besprechung meines 2009 produzierten und an der Leipziger Buchmesse vorgestellten Hörbuches Tagebuch einer Närrin erschienen.
Sylvia Richard-Färber, "die Färberin", erzählt von ihrem bunten Leben als Schauspielerin, Opernsängerin und Malerin:
"Tagebuch einer Närrin. Ungeordnete Betrachtungen und ungehörige Ereignisse in Form einer Opera semiseria ohne Noten".
http://www.dieterwunderlich.de/Faerberin-tagebuch-naerrin.htm


Mein Hörbuch "Tagebuch einer Närrin" ist im Shop des RosinenBaumVerlages erhältlich. (Zum Herunterladen) Von den CD's (Jewelscase DoppelCD) sind nur noch wenige vorhanden. http://shop.rosinenbaumverlag.de/de/horbucher

Noch lächle ich stolzgrötet ...

An der Leipziger Buchmesse 2009 mit Chino Augusto Aguilar



Die ganze Geschichte dazu bietet schon wieder Stoff für ein "NärrinnenTagebuch Nummer 2".
Manchmal beschleicht mich das (unbestimmte und durchaus beunruhigende Gefühl) mein Ganzes Wirken ziele einzig dahin, neue (skurile, absurde, ungehörige, fatale und unverfrorene) Geschichten erzählen zu können.




Der Verlag wurde 2010 insolvent und die Rechte
gingen alle an mich zurück.
Leipzig liest: Mit dem Salonett-Kabinett im Saal der Johann-Sebastian-Bach Musikschule
Färberin: Vor Wut in den Teppich beißen

Ich bin durchaus bekannt für meinen sarkastischen Witz, der selbst fatalen Ereignissen noch ein Quäntchen Humor abzuringen versucht. Meine selbstironische Nabelschau entspringt beileibe nicht einem freudegrinsenden Herzen, als vielmehr einer lang geübten und strategisch geplanten Überlebenstaktik. Ich könnte diese nun in der Form eines verbalen Surviverpackets für Geübtscheiternde anpreisen, doch ich fürchte, das Paket ist zu gut verschnürt und unbezahlbar.
Soviel aber kann ich verraten: Im Sommer 2009 als mein Hörbuch frisch gepriesen auf dem Markt erschien, wurde ich eingeladen, 3 Tage lang aus diesem vorzulesen (beim WeilKultFestival, Weilheim in Oberbayern).
Das heimliche (unheimliche) verschwinden meines Verlegers und die damit nicht eingehaltenen Lesungstermine (und Buchung meines musikalischen Begleiters) führten mich in die Bredouille (ist keine Suppe und hat mit der ähnlich klingenden Bouillabaisse nichts zu tun).




Mit Chino August während der Performance.


Färberin: Als ich den Schrank meines Liebhabers zersägte
Ich fand auf die Schnelle (eine Woche hatte ich Zeit) keinen anderen Musiker, der improvisationsmächtig war (denn auf der CD und auf den Performances improvisieren wir auschließlich), deshalb entschloss mich kurzerhand, anstatt aus meinem Hörbuch (was wie in Leipzig als Performance mit dem Salonett-Kabinett gedacht war) alternativ aus meinem unveröffentlichten Kinderbuch Hasenherz mit Löwenschnauze vorzulesen.
Ich hatte volles Haus und Anfragen, ob ich auch in Schulen lesen würde. (Dumme, doofe, blödloyale Färberin) ... ich verteilte an die Interessenten den VerlagsFlyer mit der Bitte, sich an denselben zu wenden. Ha,ha,ha!


Nach dem Festival rief ich die Webseite meines Verlages auf und (…). Die Webseite existierte nicht mehr, dafür wurde auf dem freigewordenen Link für erotische Seiten geworben (der richtige Rahmen für ein Kinderbuch ...und für interessierte Pädagogen). So und das war's auch schon, aber nicht das Letzte …
herzliche Grüße von einer Schweizerin in Oberbayern
Sylvia, (die Färberin genannt- Ihr erinnert Euch, das Suffix! Der Bayern)

 Wer ein Hörbuch bestellen möchte, schreibt mir am besten eine Mail (siehe meine Webseite, auf dem HörbuchLink und dort unten).
Das Tagebuch einer Närrin wird in Kürze im Rosinenshop des RosinenBaumVerlages (wo auch mein Buch Beppoppelki Nikoppelbom erhältlich ist) als Download zur Verfügung stehen.

Färberin: Notenblättler-Umblättler

Ich freue mich natürlich darüber und freue mich auf Ihr/Euer Interesse.
herzlich Sylvia (Färberin)

Das magische Unterholz ist nichts für Weicheier

Diese Fotos stammen von meinem Verleger Gerd Herrmann (Rosinenbaumverlag)
 Wie man sieht und auch hören kann. Auf YouTube gibt es Ausschnitte aus der Lesung.
Auf meinem Kanal:  



Und einen Lesungstrailer vom RosinenBaumVerlag


geht es in der ersten Geschichte in Beppoppelki Nikoppelbom - Das blutrote Siegel sehr dramatisch zu und die Lesung ist nichts für Weicheier ...
Beppoppelki würde sogar meinen: "Ich bin empört und das siebenachtundzwanzigstel bei der sumpfgetränkten Schiebermütze nochmals!"







Wer mehr über die Buchpremiere lesen will, wird die Fotos dazu im vorhergegangen Post  finden. 
Mit über 45 Zuhörern war das Sonnendeck voll und Astrid Stöppel (Buchhandlung Stöppel, Weilheim) sehr zufrieden. Wir auch. Beppoppelki auch.

Buchbestellungen nimmt der RosinenBaumVerlag entgegen.

Die nächste Performance findet am 5. Mai um 17:00 im Theater-Cafe in Oberammergau statt.
(gegenüber dem Passionstheater)
Mein Partner Helmut ist gerade noch hinter dem  Synthesizer auszumachen. Er steckt und versteckt Kabel.

Helmut lacht auch. Er untermalt die Lesung mit Klängen und jede der Personen hat ein eigenes musikalisches Thema.






 


Donnerstag, 18. April 2013

Winterkältegeschädigte stürmen in Buchpremiere ...


Helmut, mein musikalischer Partner und ich stimmen uns gerade ein. Meine Knie zittern schon und ich kann mich leider nicht am Wasserglas festhalten, denn das möchte ich noch austrinken. Es sind 25 Grad draußen, der erste schöne SonnTag seit Monaten. Ich war der vorfreudigen Hysterie nahe, weil ich vorvermutet habe, es käme kein Mensch zur Lesung. (Zumindestens kein vernünftiger, weil winterkältegeschädigter Oberbayer) Doch vielleicht hat es sich schon herumgesprochen, dass mein Buch Beppoppelki Nikoppelbom von einer Kreatur handelt, die dabei ist Oberbayern zu vereisen. Vielleicht wollten sich die Leute nur beschweren ... Wer weiß.




Dass über 45 Zuhörer anwesend waren, hat mich sehr berührt.

 Ja, ja jeder Autor, der etwas auf sich hält, unterhält mit seinem Büchertisch.
In diesem Fall ein Bücherstehtisch.
Mein Hörbuch (tagebuch einer Närrin) ist auch wieder im Verkauf.

Über 30 Bücher konnte ich signieren. Zum Glück schreibe ich fließend deutsch ...
 Keiner weiß genau, was auf ihn zukommt.

 Der mann mit der Sonnenbrille ist nicht von der GEMA. Weil wir ( Helmut, mein Musiker) immer improvisieren.
Er dreht ein Video.


Was Sie leider nicht mehr sehen können sind meine Lesungsnägel.
Ja, ich habe von meiner Tochter zum Geburtstag einen Besuch bei einer Nageldesignerin geschenkt bekommen.
Ich habe mich für die Farben pink und rot im Finger-Wechsel entschieden.

Übrigens der nächste Lesungstermin ist am 5.Mai um 17 Uhr im Theatercafe in Oberammergau.

Herzliches
von der
Färberin

Freitag, 5. April 2013

Ein Großhurrah! Er ist da: Der Buchtrailer


http://www.youtube.com/watch?v=f80HcQQQKTk&feature=youtu.be


Liebe LeserInnen,
Beppoppelkis Buchtrailer ist da. Der freche Wicht konnte es nicht lassen und pfuschte ständig  dazwischen, mal  meckerte er dort, mal merckerte hier und das in einem fort.
Jetzt schläft er gerade seinen Rausch (Holunderbeerenwein) aus. Gut so. So sind sie halt die helvetischen Fabulierwichtel, nie ist man vor ihnen sicher.
Auf dem Kanal vom noch jungen (neugegründet und famos besetzt) RosinenBaumVerlag könnt Ihr den ersten Buchtrailer bestaunen. Natürlich wird Beppoppelki Nikoppelbom auch als Hörbuch erscheinen. Hörproben gibt es bereits. So auf der Webseite der Färberin und auf der Autorenseite von Christian Oelemann (dem wunderbaren Schriftsteller, den sich der RosinenBaumVerlag auch gekrallt hat. Beppoppelki: hihihi)

Und ... an der Internetpräsenz des RosinenBaumverlages wird gebaut (und gebaut ... und gebaut. Die Baustelle ist vorerst gesichert, denn das stabile Fundament wurde gerade gegossen. Ein Rosinenschlösschen soll entstehen, mit Türmchen, Bogenfenstern, einem RosinenGarten, RosinenLauben, RosinenTeich ...) Etwas wunderbares also. Mit wunderbaren Autoren und wunderbaren Werken. Ich freue mich sehr, dass ich ein Teil (nicht nur als Autorin) davon bin.  http://www.rosinenbaumverlag.de/




Dienstag, 2. April 2013

Oberbayern unter einer Eisschicht?


Gelockt und gerufen durch Gier und Streit,
machen sich die Sirolien zur Vernichtung bereit.
Der Erste ist kalt, der Zweite ist heiß,
dem Ersten erstarrt die Welt zu Eis.
...

 "Hilfe! Wo um alles in der Welt ist Beppoppelki Nikoppelbom?"